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Alt 19.09.06, 19:11  
Imago
 
Benutzerbild von Imago
 
Registriert seit: 19.09.03
Alter: 27
Beiträge: 1.523
Standard AW: Staatlich verordneter Glaube?

Zitat:
Zitat von sunnyboy1807 Beitrag anzeigen
Religion soll euch nicht (nur) den Glauben an Gott näher bringen, viel mehr ist eine der wichtigsten Aufgaben der Religionen bestimmte moralische, ethische und soziale Werte zu vermitteln. Das führt zu einem besseren miteinander.
Niemand bestreitet die Notwendigkeit des Vermittelns bestimmter moralischer, ethischer und sozialer Werte. Was ich allerdings bestreite ist dass diese Werte nur durch die Religion vermittelt werden können.
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hansi ist gerade online  

Alt 19.09.06, 20:05  
anti_garanti
 
Benutzerbild von anti_garanti
 
Registriert seit: 16.07.04
Alter: 21
Beiträge: 709
Standard AW: Staatlich verordneter Glaube?

Durch was denn sonst noch? Klassenstunde oder Sozialkunde ist zumindest in meinen Schulen (und ich glaube das ist nicht nur bei den Schulen in denen ich war so) gibt es seit der 7. Klasse nicht mehr und Philosophie wird gar nicht unterrichtet. Deswegen gibt es ja neben der christlichen Religion auch Ethik, wenn man sich dem Christentum nicht zugehörig fühlt. Keiner wird gezwungen, in der Bibel zu lesen oder über die Taten Christi zu sprechen. Die ethischen/moralischen Werte sollen aber vermittelt werden und deshalb hat man die Wahl zwischen Ethik und Religion.
anti_garanti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.06, 20:21  
Jacek
 
Benutzerbild von Jacek
 
Registriert seit: 29.10.03
Ort: Köln
Alter: 23
Beiträge: 734
Standard AW: Staatlich verordneter Glaube?

Zitat:
Zitat von anti_garanti Beitrag anzeigen
Die ethischen/moralischen Werte sollen aber vermittelt werden und deshalb hat man die Wahl zwischen Ethik und Religion.

Oder Erdkunde, Pädagogik und so. Zumindest war's an meiner Schule so, lol.
Voll der Schwachsinn.
Jacek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.06, 00:40  
Angeluz
 
Benutzerbild von Angeluz
 
Registriert seit: 14.09.03
Ort: burning-church.va
Alter: 23
Beiträge: 853
Standard AW: Staatlich verordneter Glaube?

Zitat:
Zitat von NABA Beitrag anzeigen
Daumen hoch, es ist schon schlimm genug, dass sich das "alte" Europa nicht zu seinen christlichen Wurzeln bekennen möchte. Wenigstens tut es der Großteil des deutschen Volkes. Und dass der Kontakt zur Kirche in der Schule gepflegt wird, halte ich für eine selbstverständlichkeit.
Ich hoffe, ich laufe dir in Münster nie über den Weg. Uargh. Deine Studi-Vereinigung scheint dir so manche Hirnzelle gebraten zu haben. Altes Europa und christlicher Glaube - mir wird schlecht. Lernt man sowas an der Universität?

Zitat:
Zitat von Sunnyboy
Wir hatten hier schon öfters Themen über Gewalt an Schulen, Gewalt im Alltag, etc. - bei den meisten Tätern fehlt Verantwortungsbewusstsein für sein Handeln, ebenso moralische Werte.
Ach so, fehlender Glaube ist für Gewalttaten zuständig? Du bist naiv und machst es dir zu einfach. Lern um ein paar Ecken zu denken, dann bist du eventuell einmal ernstzunehmen.

Jedem halbwegs normal tickenden Menschen können "moralische" Werte vom Elternhaus, in der Schule oder in der Freizeit durch Erfahrung und Vorbildfunktion vermittelt werden. Wer dafür religiöse Grundlagen benötigt, ist schlichtweg unfähig!

Zitat:
Zitat von Sunnyboy
Religion soll euch nicht (nur) den Glauben an Gott näher bringen, viel mehr ist eine der wichtigsten Aufgaben der Religionen bestimmte moralische, ethische und soziale Werte zu vermitteln.
Na, da haben wir mit den irdischen Religionen ja wirklich ins Schwarze getroffen. Die katholische Kirche predigt Intoleranz, für die Muslimen sind Frauen nur Küchen- und Schlafzimmer-Equipment und und und. Erzähl mir doch hier keinen vom Schwan, mit deinem auswendig gelernten Geschwafel.


Zitat:
Zitat von Sunnyboy
Das führt zu einem besseren miteinander.
Schalt dein Hirn ein. Mach die Nachrichten an. Revidiere deine Aussage.


Zitat:
Zitat von Sunnyboy
Nein, ich will euch nicht missionieren oder das Gelbe vom Ei predigen. Ich akzeptiere ebenso Atheisten, solang diese die Religionen und uns Christen auch akzeptieren.
Ich bin froh, dass du mich nicht akzeptierst, mir ergeht es ähnlich, wenn ich deinen Beitrag lese.

Zitat:
Zitat von Sunnyboy
Ich tue mir aber schwer beim Akzeptieren von Personen, egal ob nun religiös oder nicht, die keinerlei dieser o.g. Werte aufzeigen, viel mehr gegen diese verstoßen und damit das miteinanderleben unmöglich machen.
Bla bla. Tu dich schwer so viel du willst, ich bin jedenfalls hilfsbereitert, toleranter und zuvorkommender als ein Großteil des Christen-, Juden- und Moslempacks.

Zitat:
Zitat von Sunnyboy
Nun zur Einleitung: Das ist nur ein gutes Beispiel dafür, dass eben diese Werte in der Gesellschaft verkommen. Bei den Erwachsenen ist es dabei meistens zu spät noch etwas zu verändern. Daher sollte man wenigstens vermehrt die Werte den Jugendlichen vermitteln und einen Grundstein gegen den ansteigenden Gewalttrend legen.
Wie gesagt: Nachrichten. Wer schürt die Gewalt? Die bösen Atheisten? Dass ich nicht lache.

Zitat:
Zitat von Sunnyboy
Ich finde es gut, dass es Religions- oder Ethikunterricht an unseren Schulen gibt.
Dann mussst die dir die Hitler Jugend zurückwünschen. Das war Indoktrination in arischer Reinform. Die Christen sind weich geworden.


Zitat:
Zitat von Sunnyboy
Und unsere christlichen Wurzeln sollten wir ebenso nicht verkommen lassen!
Christliche Wurzeln? Unglaublich. Hast du auch nur im Entferntesten Ahnung von den alten Germanen?

Man könnte hier nun sicher lustig herumzensieren, mir sagen, ich solle mich nicht im Ton vergreifen, aber bei so viel Dummschwätzertum, da platzt mir der Kragen. Würden die Menschen ihre Religion im stillen Kämmerlein ausführen, sich halbwegs intelligent im Umgang mit anderen verhalten, wie TFC es beschrieben hat, so hätte die Menschheit nicht nur einen technologischen Vorsprung, der seinesgleichen sucht, sondern auch weniger weltpolitische Probleme und kein weinerliches Geflenne irgendwelcher religiösen Institutionen, die sich von irgendwem an den Karren gepisst vorkommen. Jaja, ich werde gerade vulgär - bla.

Einen Glauben (!) schulisch, staatlich oder sonstwie zu erzwingen, zu fördern und Kinder zu missionieren, kann nicht im Sinne der Menschheit sein - nicht, wenn wir uns nicht alle irgendwann atomar ausrotten wollen. Wenn ein Zitat oder einige Zeichnungen bereits ausreichen, um eine hinterwäldlerische Kultur in Aufruhr zu bringen, so müssten jedem halbwegs intelligenten Menschen die Augen geöffnet werden. Aber anstatt dessen wird sich brav gerechtfertigt, Rektalkriecherei geübt und alles hingenommen. Religion verdummt den Menschen, macht ihn zum denkbefreiten Herdentier und erstickt jede Entwicklung von Individualismus im Keim. Den Beweis dafür erleben wir gerade mit.

Eventuelle Kritik an meiner Ausdrucksweise bitte via PN. Gewisse Personen werde ich zwar nur müde belächeln, aber wenn ihr euch meiner würdig erachtet, bin ich gerne bereit, meinen Religionshass näher zu begründen. Bereits Disqualifizierte habe ich zitiert.
Angeluz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.06, 12:51  
!n$@n3
 
Benutzerbild von !n$@n3
 
Registriert seit: 22.09.03
Alter: 25
Beiträge: 800
Standard AW: Staatlich verordneter Glaube?

Es kommt nicht oft vor aber ich muss Angeluz zu 100% zustimmen. Der Beitrag hätte von mir sein können. Wer meint Anstand, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft usw. kann nur von der Kirche vermittelt werden, der hat wohl kein gutes Elternhaus genossen.

Zitat von NABA
Daumen hoch, es ist schon schlimm genug, dass sich das "alte" Europa nicht zu seinen christlichen Wurzeln bekennen möchte. Wenigstens tut es der Großteil des deutschen Volkes. Und dass der Kontakt zur Kirche in der Schule gepflegt wird, halte ich für eine selbstverständlichkeit.


Ich würde mein Kind auf keine Schule schicken, an der jedem der Kontakt zur Kirche aufgezwungen wird.
!n$@n3 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.06, 12:59  
vanda
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Staatlich verordneter Glaube?

Zitat:
Zitat von Gott aus Luttrum Beitrag anzeigen
Gegenfrage: Bist du nicht auch der meinung, nach längerem nachdenken, dass ein Kind nicht freie Wahl hat, welche Religion es befolgen will, da die Eltern jedes kind massiv beeinflussen.
Natürlich, aber jedes Kind ist ab einem gewissen Alter in der Lage, selbst Entscheidungen über richtig und falsch zu treffen. In jungem Alter liegt es meist an den Eltern, was die Kinder denken und glauben.

Kleines Beispiel: Ich bin bis zu meinem 18. Lebensjahr in die Gemeinde gegangen. Nicht weil ich es wollte, sondern weil ich indirekt dazu gezwungen wurde. Meine Eltern wussten, dass ich keine "Beziehung" mit Gott hatte, doch sie hatten immer die Hoffnung, dass ich irgentwann erkenne, was gut für mich ist. Seitdem ich 18 bin, habe ich keinen Kontakt mehr zu dieser Gemeinde, da ich nun das Lebe, was ich will und denke. Nie wurde gesagt "Du musst zur Kirche!" sondern ich wusste genau, dass es gewisse Konsequenzen gab, wenn ich mich dort nicht blicken ließ. Nun bin ich frei. Frei für das, was ich immer wollte.

Zitat:
Zitat von !n$@n3 Beitrag anzeigen
Es kommt nicht oft vor aber ich muss Angeluz zu 100% zustimmen. Der Beitrag hätte von mir sein können. Wer meint Anstand, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft usw. kann nur von der Kirche vermittelt werden, der hat wohl kein gutes Elternhaus genossen.
ACK.

Geändert von vanda (20.09.06 um 13:11 Uhr).
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Alt 20.09.06, 13:01  
AutVincereAutMori
 
Benutzerbild von AutVincereAutMori
 
Registriert seit: 08.10.05
Ort: Frankfurt/Main
Alter: 31
Beiträge: 746
Standard AW: Staatlich verordneter Glaube?

Zitat:
Zitat von !n$@n3 Beitrag anzeigen
Es kommt nicht oft vor aber ich muss Angeluz zu 100% zustimmen. Der Beitrag hätte von mir sein können. Wer meint Anstand, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft usw. kann nur von der Kirche vermittelt werden, der hat wohl kein gutes Elternhaus genossen.

Zitat von NABA
Daumen hoch, es ist schon schlimm genug, dass sich das "alte" Europa nicht zu seinen christlichen Wurzeln bekennen möchte. Wenigstens tut es der Großteil des deutschen Volkes. Und dass der Kontakt zur Kirche in der Schule gepflegt wird, halte ich für eine selbstverständlichkeit.


Ich würde mein Kind auf keine Schule schicken, an der jedem der Kontakt zur Kirche aufgezwungen wird.
ich stimme auch zu...auch wenn ichs vielleicht nicht ganz so vulgär ausgedrückt hätte
aber vom inhalt her ist angeluz' beitrag nichts hinzuzufügen
AutVincereAutMori ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.06, 13:34  
Sebastian
 
Registriert seit: 13.09.03
Beiträge: 721
Standard AW: Staatlich verordneter Glaube?

Glauben ist Erziehungssache.
Kaum einer wird als gläubiger Mensch geboren.
Ich als Katholik würde daher meine Kinder selbstverständlich auf eine katholische Schule schicken. Ob sie sich dann nachher selbst dazu entscheiden, vielleicht eine andere Religion zu wählen oder gar den Glauben ganz aufzugeben, ist doch ihre Sache.
Was soll hier eigentlich immer heißen der Glaube wird ihnen "aufgezwungen"?!
Wenn man seine Kinder so erzieht, dass sie zu mündigen und selbstverantwortlichen Menschen werden, dann werden sie sich mit der nötigen Reife schon für die Lebensart entscheiden, die für sie die richtige ist.
Aber was schadet es denn, in der Schulzeit mit der Religion in Kontakt zu kommen? Steht der Katholizismus für Gewalt, Selbstsucht und dergleichen? Wohl kaum...so verkehrt kann ein richtiger Religionsunterricht begleitend zu dem normalen ethischen Erziehungsmethoden der Eltern also nicht sein...kaputt geht bei ihnen dadurch jedenfalls sicher nix

Und zu Angeluz: Lass diese blöde Polemik und die persönlichen Anspielungen bitte außen vor, was ich mit meiner Freizeit so treibe geht dich einen feuchten Dreck an. Mich interessierts doch auch nicht, wieviele Hamster und Katzen du letztes WE geopfert und dich mit ihrem Blut beschmiert hast, oder? Sachlich bleiben oder einfach mal die Fresse halten!

Gruß

NABA
Sebastian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.06, 14:00  
Gott aus Luttrum
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Staatlich verordneter Glaube?

Zitat:
Zitat von anti_garanti Beitrag anzeigen
Durch was denn sonst noch? Klassenstunde oder Sozialkunde ist zumindest in meinen Schulen (und ich glaube das ist nicht nur bei den Schulen in denen ich war so) gibt es seit der 7. Klasse nicht mehr und Philosophie wird gar nicht unterrichtet. Deswegen gibt es ja neben der christlichen Religion auch Ethik, wenn man sich dem Christentum nicht zugehörig fühlt. Keiner wird gezwungen, in der Bibel zu lesen oder über die Taten Christi zu sprechen. Die ethischen/moralischen Werte sollen aber vermittelt werden und deshalb hat man die Wahl zwischen Ethik und Religion.

Das ist ein wahres Problem, wir streichen alles, besonders aber bei soclehn Sachen wie Werte und Normen/Ethik/Religion(bezogen auf die Schule).
Ja, man solle Ethik lernen und gelernt bekommen, aber keine Religion, nur weil die Eltern das so wollen.


Zitat:
Zitat von Angeluz Beitrag anzeigen
Ich hoffe, ich laufe dir in Münster nie über den Weg. Uargh. Deine Studi-Vereinigung scheint dir so manche Hirnzelle gebraten zu haben. Altes Europa und christlicher Glaube - mir wird schlecht. Lernt man sowas an der Universität?


Ach so, fehlender Glaube ist für Gewalttaten zuständig? Du bist naiv und machst es dir zu einfach. Lern um ein paar Ecken zu denken, dann bist du eventuell einmal ernstzunehmen.

Jedem halbwegs normal tickenden Menschen können "moralische" Werte vom Elternhaus, in der Schule oder in der Freizeit durch Erfahrung und Vorbildfunktion vermittelt werden. Wer dafür religiöse Grundlagen benötigt, ist schlichtweg unfähig!


Na, da haben wir mit den irdischen Religionen ja wirklich ins Schwarze getroffen. Die katholische Kirche predigt Intoleranz, für die Muslimen sind Frauen nur Küchen- und Schlafzimmer-Equipment und und und. Erzähl mir doch hier keinen vom Schwan, mit deinem auswendig gelernten Geschwafel.



Schalt dein Hirn ein. Mach die Nachrichten an. Revidiere deine Aussage.



Ich bin froh, dass du mich nicht akzeptierst, mir ergeht es ähnlich, wenn ich deinen Beitrag lese.


Bla bla. Tu dich schwer so viel du willst, ich bin jedenfalls hilfsbereitert, toleranter und zuvorkommender als ein Großteil des Christen-, Juden- und Moslempacks.


Wie gesagt: Nachrichten. Wer schürt die Gewalt? Die bösen Atheisten? Dass ich nicht lache.


Dann mussst die dir die Hitler Jugend zurückwünschen. Das war Indoktrination in arischer Reinform. Die Christen sind weich geworden.



Christliche Wurzeln? Unglaublich. Hast du auch nur im Entferntesten Ahnung von den alten Germanen?

Man könnte hier nun sicher lustig herumzensieren, mir sagen, ich solle mich nicht im Ton vergreifen, aber bei so viel Dummschwätzertum, da platzt mir der Kragen. Würden die Menschen ihre Religion im stillen Kämmerlein ausführen, sich halbwegs intelligent im Umgang mit anderen verhalten, wie TFC es beschrieben hat, so hätte die Menschheit nicht nur einen technologischen Vorsprung, der seinesgleichen sucht, sondern auch weniger weltpolitische Probleme und kein weinerliches Geflenne irgendwelcher religiösen Institutionen, die sich von irgendwem an den Karren gepisst vorkommen. Jaja, ich werde gerade vulgär - bla.

Einen Glauben (!) schulisch, staatlich oder sonstwie zu erzwingen, zu fördern und Kinder zu missionieren, kann nicht im Sinne der Menschheit sein - nicht, wenn wir uns nicht alle irgendwann atomar ausrotten wollen. Wenn ein Zitat oder einige Zeichnungen bereits ausreichen, um eine hinterwäldlerische Kultur in Aufruhr zu bringen, so müssten jedem halbwegs intelligenten Menschen die Augen geöffnet werden. Aber anstatt dessen wird sich brav gerechtfertigt, Rektalkriecherei geübt und alles hingenommen. Religion verdummt den Menschen, macht ihn zum denkbefreiten Herdentier und erstickt jede Entwicklung von Individualismus im Keim. Den Beweis dafür erleben wir gerade mit.

Eventuelle Kritik an meiner Ausdrucksweise bitte via PN. Gewisse Personen werde ich zwar nur müde belächeln, aber wenn ihr euch meiner würdig erachtet, bin ich gerne bereit, meinen Religionshass näher zu begründen. Bereits Disqualifizierte habe ich zitiert.
Ich möchte deine Antworten eigentlich kritisieren, aber da du Recht hast, gebe ich es dir auch.
Hin und wieder sollten wir alle so reden, nicht immer "politisch korrkt"!

Zitat:
Zitat von vanda Beitrag anzeigen
Natürlich, aber jedes Kind ist ab einem gewissen Alter in der Lage, selbst Entscheidungen über richtig und falsch zu treffen. In jungem Alter liegt es meist an den Eltern, was die Kinder denken und glauben.

Kleines Beispiel: Ich bin bis zu meinem 18. Lebensjahr in die Gemeinde gegangen. Nicht weil ich es wollte, sondern weil ich indirekt dazu gezwungen wurde. Meine Eltern wussten, dass ich keine "Beziehung" mit Gott hatte, doch sie hatten immer die Hoffnung, dass ich irgentwann erkenne, was gut für mich ist. Seitdem ich 18 bin, habe ich keinen Kontakt mehr zu dieser Gemeinde, da ich nun das Lebe, was ich will und denke. Nie wurde gesagt "Du musst zur Kirche!" sondern ich wusste genau, dass es gewisse Konsequenzen gab, wenn ich mich dort nicht blicken ließ. Nun bin ich frei. Frei für das, was ich immer wollte.
ACK.
Super, wir reden fast das Gleiche.
Aber, ich will nicht, wenn alle davon reden, dass man doch Meinungsfreiheit hat, dass die Eltern einem sagen:"Nimm diese oder jene Religion!"
Das ist doch schon wieder eine Lüge, oder nicht mein/dein/ihr Kind hat nicht die Meinungsfreiheit von der man immer so schön fraffelt.
Man kann Werte und Normen, sowie Ethik auch so seinen Kindern beibringen ohne Schule, ohne in einen Glauben einzutetten den das Kind evt. gar nicht haben will, weil es ih a nicht versteht und b ganz anderer Meinung wäre.
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Alt 20.09.06, 14:28  
anti_garanti
 
Benutzerbild von anti_garanti
 
Registriert seit: 16.07.04
Alter: 21
Beiträge: 709
Standard AW: Staatlich verordneter Glaube?

Zitat:
Zitat von Gott aus Luttrum Beitrag anzeigen
Das ist ein wahres Problem, wir streichen alles, besonders aber bei soclehn Sachen wie Werte und Normen/Ethik/Religion(bezogen auf die Schule).
Ja, man solle Ethik lernen und gelernt bekommen, aber keine Religion, nur weil die Eltern das so wollen.
Ab der 7. Klasse oder sogar noch früher kann sich ein Mensch in Deutschland frei entscheiden, ob der den Religionsunterricht besucht, oder stattdessen in Ethik wechselt.
Abgesehen davon hat hier keiner gesagt, dass Werte wie Anstand oder Respekt seinem Gegenüber ausschließlich nur durch Religion vermittelt werden kann.
Viele kommen hier an und meinen, ein intaktes Elternhaus, das einem diesen Werte vermittelt, wäre selbstverständlich. Ich muss mir nur die Haupt- oder Sonderschulen ansehen und sehe, dass es eben nicht so ist.
Die Schule hat jedoch die Pflicht, diese Werte auch zu übermitteln, um eben sicherzugehen, dass die Kinder nicht vollkommen anstandsfrei aufwachsen.



Zitat:
Ich möchte deine Antworten eigentlich kritisieren, aber da du Recht hast, gebe ich es dir auch.
Hin und wieder sollten wir alle so reden, nicht immer "politisch korrkt"!
Einige Leute können es, du kannst es nicht~!
anti_garanti ist offline   Mit Zitat antworten
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