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Registriert seit: 14.09.03
Ort: burning-church.va
Alter: 23
Beiträge: 853
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Danke. Ist es aufgrund deiner Feststellung nicht irrsinnig, einen Glauben zu haben? Der Mensch wird mit einem Hirn geboren, dass er nutzt, er verwendet meist ab dem 1. Lebensjahr seine Beine, lernt bereits in den ersten Wochen die Funktion der Hände kennen und spricht irgendwann Worte nach, die er oft hört. Dementsprechend ist es doch widersinnig, einem Kind (!) vom Glauben zu erzählen, den es aufgrund mangelnder Entscheidungsfreiheit und -erfahrung (vorerst) übernimmt, ohne sich überhaupt großartig damit beschäftigt zu haben. Dies übernimmt dann die Schule, mit ihren starren Lehrplänen und der Aufgabe, zum Glauben zu erziehen. Wo bleibt dem Kind denn dort die Entscheidungsfreiheit?
Hier wird der Versuch unternommen, einen im Vergleich zum ausgewachsenen, unmündigen Menschen etwas zu indoktrinieren, was ihm unter normalen (ja, eine unreligiöse Welt ist in meinen Augen ein Normalzustand) Umständen nicht untergekommen wäre: Der Glaube an eine Gottheit, die vom Menschen verlangt, nach festgelegten Regeln zu leben. Natürlich kannst du jetzt sagen, dass wir ja auch von klein auf die englische Sprache, Mathematik und Deutschunterricht aufgezwungen bekommen - aber mal ehrlich: Du als scheinbar religiöser Mensch willst doch deinen hochgeschätzten Glauben nicht mit irdischen Themen wie den anderen Schulfächern vergleichen, oder? Zitat:
Zitat:
Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, bist du besorgt, dass sie sich dagegen entscheiden. Alles andere ist eine glatte Lüge. Zitat:
Zitat:
Zitat:
![]() Du magst ja schon immer Katholik gewesen sein, hast dies aber nicht derartig penetrant und billig rübergebracht. Liege ich richtig damit, dass du dich mit einem gewissen germanisch-christlichen Glauben identifizierst, der nationale Tendenzen aufweist und über den Herr Ratzinger einst referiert hat? Wenn ich mich irre, klär mich doch bitte über die Hintegründe von "Gott mit uns" in Verbindung mit deinem Studi-Kult auf. Meinen Informationen nach handelt es sich bei "Gott mit uns" nämlich um einen Abklatsch des einst germanischen "Wotan mit uns", was eigentlich altgermanischen Ursprungs ist, da Wotan eine andere Bezeichnung für den Allvater Odin ist. Wie dem auch sei, das Christentum war ja schon immer gut, wenn es um das Assimilieren gewisser Kultureigenschaften ging. Nunja, mittlerweile versucht die Nationale es ja recht erfolgreich, mit heidnischen Themen neue Gefolgschaft zu erhalten. Wie gesagt. Sollte ich komplett daneben liegen, lass mich doch bitte wissen, wo ich mich nähergehend informieren kann. Ich meine jedenfalls, dass ich da schon ganz richtig liege. ![]() Ich nehme an, dass dein Kult sich von derlei Verwendung dieses Ausspruchs distanziert? Zitat:
Habe ich mich je als Satanist bezeichnet, der irgendwelche pseudo-okkulten Opferrituale praktiziert? Meine Äusserungen bezogen sich ausschliesslich auf meine Erfahrung mit dir. Du warst hier im Forum mal einer der wenigen, denen ich Menschenverstand zugetraut habe und nun schmückst du dich mit irgendwelchen obskuren germanistisch-christlichen Grafiken und schwafelst größtenteils undurchdachtes Zeug, im Bezug auf religiöse Themen. Schon entäuschend. Zitat:
Zum Ethikunterricht als Alternative ab der 7. Klasse: Nicht nur, dass ein Jugendlicher in dieser Zeit bereits ausreichend christlich geprägt wurde, um sich gegen einen Fachwechsel zu entscheiden, nein, hier wird bereits Druck ausgeübt, sei es nun seitens der Eltern oder anderer christlich-gläubiger SchülerInnen. Dass Jugendliche gerade während der Pubertät oft nach Eigenarten suchen, kollektiv gegen jemanden vorzugehen, der in irgendeiner Art und Weise 'anders' ist, scheinst du zu vergessen. Hinzu kommt, dass nicht jeder Schule die nötigen Kapazitäten zur Verfügung stehen, um einen Alternantiv-Unterricht anzubieten. |
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Registriert seit: 16.07.04
Alter: 21
Beiträge: 709
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Wenn ein Kind wirklich einflussfrei aufwachsen soll, muss man es in einen Käfig sperren und nur bei den Essenszeiten einen kurzen Kontakt (den zum Essen hinstellen) herstellen.
Wo ist das Problem am Religionsunterricht? Wer keinen Bock 'drauf hat, der geht eben in Ethik. Aber dass ihr verurteilt, dass Schulen ihn anbieten, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. |
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Registriert seit: 16.07.04
Alter: 21
Beiträge: 709
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Zitat:
Und mein bester Freund besucht den ethik-Unterricht und du wirst es nicht glauben- es ist mir egal.. Dass jemand wegen seines Glaubens in der Schule gemobbt wird, habe ich in 11 Jahren Schule noch nicht erlebt. |
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Beiträge: n/a
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Zitat:
Ich sagte, man sollte ihnen, dass erst dann verabreichen, wenn das Kind ihn selber haben will und versteht worum es geht. <natürlich ist es auch sehr schwachsinnig, ein Kind in einen Käfig einzusperren, aber man sollte es doch so wenig wie möglich beeinflussen, wenn man immer davon spricht, dass MAN doch so viel Meinungsfreiheit hat, darum geht es mir. Oder man gibt es gleich zu, was ich nicht glauben kann, den man ist dafür zu feige und hat Angst vor den Reaktionen oder will es einfach nicht wahr haben. |
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Beiträge: n/a
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Z.B.:"Jaja, die Kath. rustchen jeden Sonntag die Berge hoch um zu beten!" Das wurde gesagt, nachdem eine Kath. mit zerrissenen (Hosen-)Knien in die Schule kam, oder "Ey, du ja du, es ist wieder so weit, wenn du es 5mal am Tag schaffen willst, müsstest du jetzt mal wieder auf den nächst besten Teppich fallen und nach Mekka beten!" Sowas gibt es, keine Frage. |
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Registriert seit: 16.07.04
Alter: 21
Beiträge: 709
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Hab ich noch nie erlebt sowas. Dass jemand gemobbt wurde, weil er einer bestimmten Nation/Volksgruppe angehörte, habe ich dagegen öfter erlebt.
Es ist klar, dass man mal nen dummen Spruch in Richtung Katholik los lässt, aber wie oft ist das denn ernst gemeint? Jedem normalen Menschen ists doch egal, was der andere für einen Glauben hat, solange dieser Glauben einen selbst nicht in irgendetwas einschränkt/behindert/stört. |
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Registriert seit: 29.10.03
Ort: Köln
Alter: 23
Beiträge: 734
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Zitat:
Ich war vor... etwas mehr als fünf Jahren in der 7. Klasse. Da hatte ich nur deswegen keinen Religionsunterricht mehr, weil meine Mutter ihre Unterschrift auf die Abmeldung gesetzt hat. Ohne Muttis Unterschrift musste ich weiter Religionsunterricht empfangen. Das war nen Stress, diese behinderte Unterschrift zu kriegen... Sie wollte, dass ich Religion habe und so war ich gezwungen, da hin zu gehen. Ich sorgte dafür, dass ich eine extrem versetzungsgefährdende Note in diesem Fach bekomme, sackte dann die Unterschrift ein und endlich war ich frei. Ich war schon damals absolut sicher, dass ich nichts mit Religionen am Hut haben will und war trotzdem gezwungen. Geil. Daher kritisiert niemand, dass Religionsunterricht angeBOTEN wird, sondern dass zu viele ihn einfach bekommen. Zitat:
Zitat:
Ich denke, man sollte niemanden dafür kritisieren, weil es irgendwie böse ist, Kinder religiös zu erziehen oder so. Viel mehr brauchen die Menschen, die das tun, einen Klapps gegen die Stirn, weil sie garnicht wissen, dass das, was sie da tun, engstirnig ist und sich manipulativ auf die Entscheidungsfreiheit auswirkt. Zitat:
Unabhängig ist hier das Schlüsselwort. Es kommt auf den Charakter des einzelnen Individuums an, wie weit man den mit Löffeln verabreichten Glauben schluckt. Jedoch ist die geistliche Auseinandersetzung schon ab dem ersten geschluckten und nicht ausgespuckten Löffel negativ eingeschränkt, da man sich oft an das klammert, was man als Kind erfahren hat. Dass das vielleicht das falsche ist, woran man sich geklammert hat, vermag man später zwar zu erkennen, aber als gläubig erzogener Mensch erkennt man es dann erst später, als man es im ungläubig erzogenen Falle erkennen würde, unter der Vorraussetzung dass man es erkennt. Zitat:
Glaube ist ein Fehlende-Eltern-Komplex. Zu viele Menschen mögen die Vorstellung nicht, dass sie mit ihren Problemen und Zwängen auf der Welt alleine sind und ihnen niemand den Rücken deckt. Die Neigung zum Glauben bei Menschen, wenn sie vorkommt, kommt genau daher. Deswegen schießt ein religiöser Mensch, der sagt, dass Religion ihm/Menschen allgemein Hoffnung gibt, ein Eigentor: An dieser Stelle verweist er nämlich direkt auf diese psychologische Schwäche. Zitat:
Ich denke nicht, dass es menschliche Taten gibt, die man nicht auf Egoismus zurückführen kann. Egal ob sie religiös sind oder nicht. Zitat:
Zitat:
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Registriert seit: 19.09.03
Alter: 27
Beiträge: 1.523
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Zitat:
Die Welt wird weder ohne Religionen zum Paradies noch wird sie es wenn ausnahmslos jeder die Händchen faltet. Und was du am Anfang geschrieben hattest vonwegen die Religion würde den Fortschritt aufhalten: Geht nicht immer der Spruch rum dass viele berühmte Wissenschaftler gläubig waren( olle Einstein zb) ? Zitat:
![]() Zitat:
War hier allerdings nie in der Schule, also keine Ahnung ob da nun wirklich was anders ist als in anderen Bundesländern. |
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Registriert seit: 29.10.03
Ort: Köln
Alter: 23
Beiträge: 734
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Zitat:
War echt nen schlauer Mann, aber bei sowas an Gott festzuhalten... schade. |
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