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Registriert seit: 09.08.06
Beiträge: 6.529
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Kurz vor der Unterzeichnung der "Berliner Erklärung" haben Papst Benedikt XVI. und Bischof Huber die Gemeinschaft aufgefordert, einen Gottesbezug in die geplante EU-Verfassung aufzunehmen. Sie sehen darin eine der wichtigsten Grundpfeiler der Staatengemeinschaft.
Weiterlesen... Quelle: tagesschau.de |
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Registriert seit: 02.01.07
Beiträge: 14
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Guten Morgen!
Die christlichen Kirchen mischen sich permanent heftig in politische Diskussionen ein. Jetzt wäre es ja seit langem wieder eine Thematik, die zumindest in den Zuständigkeitsbereich dieser internationen Großorganisationen fiele. Allerdings wird das dann sehr oberflächlich pur machtorientiert ohne jeglichen intellektuellen Anspruch. Was denn nun von den drei großen aus dem Orient stammenden monotheistischen Religionen unter GOTT verstanden wird, findet keine weitere erörternde Entfaltung. Das Christentum ist auch per Inquisition, d.h. mit Daumenschrauben, Hexenverbrennungen und Streckbänken durchgesetzt worden, ohne Gewalt gäbe es hier alle drei Religionen gar nicht. Warum sollte also die EU-Verfassung die Einführung und Beibehaltung von uralten völlig überholten Fremdkulturen in Europa fördern und durchsetzen? Zum Gottesbegriff könnte man sich selbstverständlich auch eine Ausweitung auf die alte Götterwelt mit Wotan, Zeuss vorstellen oder völlig neues in die Zukunft weisendes Gedankengut einbringen. Somit könnte ich mir zwar einen religiösen Bezug vorstellen, der aber sorgsam europaweit erarbeitet werden müsste und die religiösen Gefühle aller Bürger berücksichtigen sollte. Verfassungen werden heutzutage immer mit schneller Nadel gestrickt, statt die einzelnen Artikel wirklich zu diskutieren. MfG Gerhard Kemme |
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Registriert seit: 22.09.03
Ort: Oben, bei Mutti
Alter: 22
Beiträge: 1.570
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ich bin auch nicht so fuer religoese bezuege in gesetzen.. nachher kommen die dann noch auf die idee "gott will, dass das so ist!" und dann leben wir hier wieder wie vor 1000 jahren oO
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Registriert seit: 18.05.04
Ort: Bayern
Beiträge: 1.715
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@ tfc: Meinungen wie deine gleichen denen religiöser Fanatiker, die anderen ihren Glauben aufzwingen wollen. Dass du an nichts zu glauben vorgibst macht die Sache nicht besser.
@ Gerhard Kemme: Wie kommst du auf die Idee, dass Religion überholt ist? Weil sie in der heute jungen Generation angeblich keine Rolle mehr spielt? Ist diese Generation denn das Maß aller Dinge? @ Cartman: Diktaturen kommen auch ohne Gott ganz gut aus. Ihn in einer Verfassung nicht zu erwähnen schützt vor garnichts. |
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Registriert seit: 19.09.03
Alter: 26
Beiträge: 1.523
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Zitat:
.Letztendlich hat das ganze imo eigentlich nur symbolische Bedeutung wo denn die Wurzeln unser heutigen Wertevorstellungen liegen. @TFC Einer der Vorschläge für den Gottesbezug in der EU-Verfassung war übrigens: Zitat:
Zitat:
2) Es geht nicht darum diese Religion zu fördern oder durchzusetzen sondern darum dass die Bürger die diesen Religionen angehören sich auch mit der Verfassung identifizieren können. 3) uralt ja und? der Gedanke der Demokratie ist auch uralt, trotzdem hängen wir immer noch dran ![]() Zitat:
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Registriert seit: 29.10.03
Ort: Köln
Alter: 23
Beiträge: 734
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Zitat:
Ich will stattdessen einfach nur verboten haben, dass andere ihren Glauben mit in Gesetze reinmischen, die mich ebenfalls betreffen, obwohl ich nichts, absolut garnichts mit deren Glauben am Hut habe. Egal wie radikal ich für mich selbst Götter verneine - ich kann ja keinem verbieten, dass er es anders macht. Mein Leben und meine Freiheiten sollen einfach nur nicht durch den Glauben anderer beeinflusst werden. Wenn also nichts gottbezogenes in irgendwelchen Gesetzen steht, dann wird niemandem verboten, zu glauben/nicht zu glauben. Wo, verdammt noch mal WO liegt da die Glaubensunterdrückung? Zitat:
Allerdings nicht so, wie der Papst es formuliert hat --> Mir als A(nti)theist wäre es ein Dorn im Auge, unter einer Verfassung zu leben, in der es so klingt, als hätten wir "all das" irgendeinem Gott zu verdanken. Oder die irgendwie verlautet, dass die christliche Vergangenheit was tolles wäre oder ähnlich. Denn hier fühle ich mich in meiner Meinungsfreiheit eingeschränkt, denken zu dürfen, dass die christliche Vergangenheit etwas schlechtes für die Menschheit und Menschenrechte war. |
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