Auto Forum Auto Forum von Alles Autos

Registriere dich kostenlos bei Alles-Autos.de und genieß das Forum werbefrei.


Zurück   Auto Forum von Alles Autos > Community > Wirtschaft
Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Suchen Heutige Beiträge Alle Foren als gelesen markieren

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen
Alt 26.02.07, 13:33  
Clawf1ng3r
 
Benutzerbild von Clawf1ng3r
 
Registriert seit: 23.01.07
Ort: FFM
Beiträge: 90
Standard AW: US-Waffenlobby mit Vorurteilen auf Spendenfang

Zitat:
Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
Normalerweise werden Mordopfer in den USA aber nicht von NRA Mitgliedern mit ihren legalen Waffen umgebracht, sondern von Kriminellen mit illegalen. Und deshalb bringt es einen Dreck gegen die NRA und legale Waffen zu hetzen.
Das Problem ist eine allgemein zu laxe Einstellung zu Schusswaffen in den USA. Da kann man im Supermarkt scharfe Munition kaufen - und die wundern sich (oder auch nicht) dass laufend Leute abgeknallt werden?
Ohne die "Waffen sind geil"-Propaganda der NRA wär's in Amiland vielleicht wenigstens schwieriger, an Waffen zu kommen. Natürlich wären dadurch nicht alle Gangs und Kriminellen entwaffnet; trotzdem klingt das für mich nach einem Schritt in die richtige Richtung.

Zitat:
Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
Das war gefaked.
Woher weißt Du das?
Clawf1ng3r ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Heute  
Auto Bot


Registriert seit: 20.10.08
Beiträge: 13

StandardWeitere Informationen

hansi ist gerade online  

Alt 26.02.07, 15:03  
Leitwolf
 
Benutzerbild von Leitwolf
 
Registriert seit: 18.05.04
Ort: Bayern
Beiträge: 1.715
Standard AW: US-Waffenlobby mit Vorurteilen auf Spendenfang

Zitat:
Zitat von anti_garanti Beitrag anzeigen
Nunja, mich würde es beunruhigen, wenn auf einmal jeder Bürger das Recht hätte, eine Waffe zu tragen.
Ich wüsste nicht, dass in den USA jeder Bürger das Recht dazu hätte. Einige Bundesstaaten haben schärfere Waffengesetze als wir. Und Vorbestrafte sind vom Waffenbesitz grundsätzlich ausgenommen.

Zitat:
Zitat von anti_garanti Beitrag anzeigen
Drücke jedem zweiten Messerstecher eine Knarre in die Hand und die Mord/Totschlagrate mit Waffengebrauch wird sich auch hier vervielfachen.
Sicher, wenn die Schusswaffe da ist wird ein Mörder sie auch benutzen. Aber wenn keine da ist und er morden will, dann nimmt er sich eben ein Messer und mordet trotzdem. Umgekehrt wird aber niemand der eine Schusswaffe hat deshalb gleich zum Mörder werden.

Zitat:
Zitat von anti_garanti Beitrag anzeigen
Gerade dir als Polizist sollte es doch gelegen sein, dass du vom Staat das Privileg erhalten hast, eine Waffe zu besitzen und diese im Notfall auch einzusetzen, oder sehe ich das falsch?
Ich habe eine Schusswaffe um mich und den Bürger zu schützen. Und das ist auch völlig ok so. Aber was macht der Bürger wenn er Schutz braucht und gerade mal keine Polizei da ist? Auf dem Land wartest du locker mal 20-30 Minuten auf die Kollegen. Und dann?

Zitat:
Zitat von Killerkeks Beitrag anzeigen
Die Waffe schützt doch den Bürger... Deshalb gibt es in den USA auch so wenige Tote durch Waffendelikte.
Hängt das mit den Waffen zusammen, oder mit der Gesellschaft in den USA? Wenn deine Theorie stimmen würde, dann müsste England das sicherste Land der Welt und die Schweiz die reinste Schiessbude sein. Dem ist aber eben nicht so.

Zitat:
Zitat von Clawf1ng3r Beitrag anzeigen
Das Problem ist eine allgemein zu laxe Einstellung zu Schusswaffen in den USA.
Ich würde eher sagen, dass das Problem in der hohen Kriminalitätsrate liegt.

Zitat:
Zitat von Clawf1ng3r Beitrag anzeigen
Da kann man im Supermarkt scharfe Munition kaufen
Ohne entsprechende Erlaubnis? Sagt wer?

Zitat:
Zitat von Clawf1ng3r Beitrag anzeigen
Ohne die "Waffen sind geil"-Propaganda der NRA wär's in Amiland vielleicht wenigstens schwieriger, an Waffen zu kommen.
Hier in Deutschland haben wir eine allgemeine "Waffen sind scheisse" Propaganda und trotzdem kommt man hier problemlos an eine illegale Waffe.

Zitat:
Zitat von Clawf1ng3r Beitrag anzeigen
Natürlich wären dadurch nicht alle Gangs und Kriminellen entwaffnet; trotzdem klingt das für mich nach einem Schritt in die richtige Richtung.
Allerdings, aber eben nur für die Leute die kriminell sind und ihre Waffen einsetzen wollen um zu morden, zu vergewaltigen und zu rauben. Die müssen dann nämlich nicht mehr damit rechnen, dass ihre Opfer zurückschießen.

Zitat:
Zitat von Clawf1ng3r Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Leitwolf
Das war gefaked.
Woher weißt Du das?
Ich habe einen netten Artikel zu "bowling for columbine" und anderen Moore Machwerken. Ich such den mal und stell ihn hier rein.

Geändert von Leitwolf (26.02.07 um 15:16 Uhr).
Leitwolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.02.07, 20:44  
anti_garanti
 
Benutzerbild von anti_garanti
 
Registriert seit: 16.07.04
Alter: 21
Beiträge: 709
Standard AW: US-Waffenlobby mit Vorurteilen auf Spendenfang

Zitat:
Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
Ich wüsste nicht, dass in den USA jeder Bürger das Recht dazu hätte. Einige Bundesstaaten haben schärfere Waffengesetze als wir. Und Vorbestrafte sind vom Waffenbesitz grundsätzlich ausgenommen.
Vorbestrafte haben kein Recht, eine Waffe legal zu erwerben. Trotzdem hat sonst das gros der Bevölkerung durch den Verfassungszusatz das Recht, sich eine Waffe zu kaufen. Die Gesetze zielen meist nur darauf ab, dass man seine Waffe registrieren muss und Handfeuerwaffen in der Öffentlichkeit nicht offen herumtragen darf. Widerum andere Gesetze verbieten es, Minderjährigen Waffen zu verkaufen. Aber trotzdem - jeder hat irgendwann das Recht, sich eine Waffe heimzuholen, sofern er sich nichts hat zu Schulden kommen lassen. Auch sind die Gesetze in den meisten Bundesstaaten relativ lasch. Eine Karte kannste dir im Anhang mal ansehen, die rot markierten Staaten haben quasi keine Einschränkungen. Für genauere Erklärungen, siehe hier.


Zitat:
Sicher, wenn die Schusswaffe da ist wird ein Mörder sie auch benutzen. Aber wenn keine da ist und er morden will, dann nimmt er sich eben ein Messer und mordet trotzdem. Umgekehrt wird aber niemand der eine Schusswaffe hat deshalb gleich zum Mörder werden.
Wenn der Mörder aber nicht die Chance hat, sein Opfer per Abzug einfach so durch die Gegend zu blasen, hat das Opfer eventuell noch die Chance zu flüchten oder sich zu verteidigen.


Zitat:
Ich habe einen netten Artikel zu "bowling for columbine" und anderen Moore Machwerken. Ich such den mal und stell ihn hier rein.
http://de.liberty.li/articles/moore.php
Miniaturansicht angehängter Grafiken
statecontrol.jpg  
anti_garanti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.02.07, 22:14  
Leitwolf
 
Benutzerbild von Leitwolf
 
Registriert seit: 18.05.04
Ort: Bayern
Beiträge: 1.715
Standard AW: US-Waffenlobby mit Vorurteilen auf Spendenfang

Zitat:
Zitat von anti_garanti Beitrag anzeigen
Aber trotzdem - jeder hat irgendwann das Recht, sich eine Waffe heimzuholen, sofern er sich nichts hat zu Schulden kommen lassen.
Und wo ist das Problem dabei, wenn er sich doch nichts zu schulden kommen lässt?

Zitat:
Zitat von anti_garanti Beitrag anzeigen
Für genauere Erklärungen, siehe hier.
Tut mir leid, der Link funktioniert nicht.

Zitat:
Zitat von anti_garanti Beitrag anzeigen
Wenn der Mörder aber nicht die Chance hat, sein Opfer per Abzug einfach so durch die Gegend zu blasen, hat das Opfer eventuell noch die Chance zu flüchten oder sich zu verteidigen.
Mit blossen Händen gegen ein Messer oder eine Axt? Da sind deine Chancen gegen eine Schusswaffe auch nicht wesentlich schlechter. Realistische Überlebenschancen hast du nur mit einer Schusswaffe. Aber die soll ja deiner Meinung nach nur der Kriminelle haben...
Leitwolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.07, 09:24  
Clawf1ng3r
 
Benutzerbild von Clawf1ng3r
 
Registriert seit: 23.01.07
Ort: FFM
Beiträge: 90
Standard AW: US-Waffenlobby mit Vorurteilen auf Spendenfang

Leitwolf, ich hab mal ne Frage: auf welchem Standpunkt stehst Du eigentlich?

Findest Du die Waffengesetze in den USA okay? Hättest Du das in D gern genauso?
Clawf1ng3r ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.07, 14:14  
Leitwolf
 
Benutzerbild von Leitwolf
 
Registriert seit: 18.05.04
Ort: Bayern
Beiträge: 1.715
Standard AW: US-Waffenlobby mit Vorurteilen auf Spendenfang

Zuerst einmal bin ich der Meinung, dass wir Deutschen zu viele Vorurteile sowohl gegen die USA, als auch gegen den legalen Waffenbesitz haben. Darüber hinaus wäre ich durchaus dafür, dass deutsche Waffenrecht deutlich liberaler und unbürokratischer zu gestalten.
Dabei geht es mir ganz ausdrücklich nicht um eine völlige Freigabe des Waffenbesitzes für jeden. Die meisten Bürger dürften daran auch garnicht interessiert sein.
Aber ein Tankwart z.B. sollte auf Wunsch einen Waffenschein erhalten, um sich im Falle eines Überfalls verteidigen zu können. Bei der momentanen Gesetzeslage kriegt den i.d.R. nicht einmal ein Staatsanwalt oder Richter.
Leitwolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.07, 02:45  
Andreas57
 
Benutzerbild von Andreas57
 
Registriert seit: 10.06.04
Beiträge: 1.172
Standard AW: US-Waffenlobby mit Vorurteilen auf Spendenfang

Zitat:
Aber ein Tankwart z.B. sollte auf Wunsch einen Waffenschein erhalten, um sich im Falle eines Überfalls verteidigen zu können. Bei der momentanen Gesetzeslage kriegt den i.d.R. nicht einmal ein Staatsanwalt oder Richter.
Wie Du aber sicherlich weißt, Leitwolf, ist der Unterschied zwischen Waffenschein und Waffenbesitzkarte manchmal (in der Realität) recht fließend.
Tatsächlich halte ich das gesamte Gequieke wegen der achso bösen Waffen für zumindest überflüssig.
Ich benötige zum Töten keine Waffe. Um jemanden zu erstechen, genügt mir ein stumpfer Bleistift, eine Kehle kann ich auch mit einem legalen (kurzen) Messer durchschneiden (sonst nehme ich eben ein Küchenmesser ), eine Schußwaffe ist für mich ein Sportgerät (aber wenn jemand unbefugt in meine Hütte eindringt, ist eine/seine Bleivergiftung nicht unbedingt abwegig).
Nun noch ein bisschen Waffenkunde für die weniger Informierten:
Eine Pistole / ein Revolver ist eine sogenannte Kurzwaffe. Ungeübte Schützen treffen mit so einem Ding auf 20 Meter keinen Möbelwagen in die Breitseite. Ergo ist der Apfelschäler aus dem kücheneigenen Messerblock kaum weniger effektiv.
Auf größere Distanzen macht sich ein Bogen, oder besser noch eine Armbrust (ab 18J.), erheblich unauffälliger.
Man hört nix, und trotzdem fällt einer um.

Es ist, in meinen Augen, ein kulturelles Problem.

Im Gegensatz zu den USA kommen hierzulande die Wenigsten auf den Blödsinnsgedanken eine Schußwaffe mit sich zu führen.
Auch und eben gerade in der Schweiz beballern sie sich nicht von Berg zu Berg.
Andreas57 ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:23 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2010, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.0.0
Copyright ©2003 - 2007, Alles-Autos.de